Klima-Idioten & Klima-Heuchler

«Glaubt» nicht an Wissenschaft und Fakten zum Klimawandel: SVPler Claudio Zanetti «Glaubt» nicht an Wissenschaft und Fakten zum Klimawandel: SVPler Claudio Zanetti

Es gibt wirklich Leute, die denken, der menschenverursachte Klimawandel sei einfach ein Thema auf der politischen Bühne.

Plötzlich kriechen auch in etablierten (rechten) Parteien faktenallergische Klima-Idioten aus ihren Löchern. Leute, die entgegen aller Wissenschaft den menschengemachten Einfluss auf die Erderwärmung leugnen. Idioten, die zeitliche Dimensionen von Eiszeiten mit den Effekten in den letzten 60 Jahren vergleichen. Sie posten ihre Argumente mit Youtube-Filmchen von Verschwörungsplattformen wie Epoche Times oder KenFM, oder sie verbreiten Studien, die schon in den 90ern als Fake entlarvt wurden. Oder sie verweisen auf Disney-Trickfilme

Es gibt nur zwei Gründe, warum diese Leute das machen: Sie sind dumm oder böse. Sie denken, der politische Gegner profitiere vom Thema der Klimaerwärmung. Und weil die eigene Wahl, die eigene Partei, wichtiger ist als die Zukunft der Menschheit, werden systematisch Fakten geleugnet.

Und nein, ich muss diese Idioten nicht ernst nehmen. Ich muss mir ihre Sorgen und ihr antiwissenschaftliches Geschwafel nicht anhören.

Für mich ist der Fall klar: Klima-Spinner, die den menschenverursachten Klimawandel leugnen, werden von mir geächtet wie Rassisten oder Faschisten, da sie eine Lüge vertreten, die den Interessen der gesamten Menschheit entgegensteht. Klima-Idioten haben den gleichen Status wie Flat-Earther, Impfgegner, Ganser-Groupies und andere Fantasten, die der Gemeinschaft und der Menschheit schaden. Ich geb ihnen keine Plattform mehr, ich begegne ihnen mit der Härte, die Menschen verdienen, die absichtlich und wider besseren Wissens den Menschen und der Umwelt schaden.

Eine andere politische Kategorie, die mit dem aktuellen Fokus auf das Klima auftauchen und auf der Welle mitschwimmen wollen, sind die Klima-Heuchler.

Parteivertreter, meistens aus liberalem Umfeld, die auf die winzigen Fortschritte verweisen, die in den letzten Jahren gemacht wurden, sich stolz auf die Schulter klopfen und etwas von «Freiwilligkeit» schwafeln. Ihnen gehts meist darum, die Wirtschaft und deren Gewinninteressen vor strengerer Gesetzgebung zu schützen.

Solche Leute muss man einfach mal darauf hinweisen, dass die CO2-Belastung trotz der strengeren Gesetze der letzten zwei Jahrzehnte nicht abgenommen hat.  Sie ist weiter gestiegen, während die Wissenschaftler schon an der Klimakonferenz 2015 in Paris klar machten, dass der CO2-Ausstoss bis 2045 auf NULL heruntergefahren werden muss, wenn man apokalyptische Zustände auf dem Planeten verhindern will.

Vielleicht sollten sich diese Leute mal kurz überlegen, was die Alternativen sind, wenn wir jetzt nichts unternehmen. Sollten bis in 20 oder 25 Jahren keine griffigen Massnahmen umgesetzt worden sein, droht uns eine globale Klima-Diktatur. Wenn ersichtlich wird, dass Vernunft und Demokratie nicht ausreichen, um die notwendigen Schritte umzusetzen, werden diejenigen, die Verantwortung tragen, oder diejenigen, die am meisten zu verlieren haben, mit autoritären Mitteln und Gewalt für die Umsetzung des Klimaschutzes sorgen.

Und wer noch immer denkt, dass Freiwilligkeit irgendetwas bringt, soll in sein Leben schauen und aufzählen, wo er freiwillig elementar auf etwas verzichtet, um das Klima zu schützen und seinen CO2-Fussabdruck auf 1 zu bringen.

Wenn sogar ein überzeugter Klimaschützer wie ich nicht auf seinen Ferienflug verzichten kann, trotz aller Überzeugung, wie sollen es dann andere schaffen?

Harte Gesetze. Jetzt.